Staubfänger.

krisen sICHer

Oder weißt du was zu tun ist?

Eine Krise tritt plötzlich und meistens unerwartet ein und hat eine Tragweite, die von hohem öffentlichem Interesse ist. Wenn Unternehmen und ihre Geschäftsführung dann nicht vorbereitet sind und wegen fehlender Erfahrung im Krisenmanagement falsch oder zu langsam reagieren, führt das zu einem immensen Reputationsverlust. Dieser Imageschaden zieht meist Umsatzeinbußen nach sich – das Vertrauen der Kunden dann zurückzugewinnen ist oftmals ein langer, steiniger Weg.

Gutes Krisenmanagement fängt vor der Krise an.

Worauf es in der Krise vor allem ankommt? Auf dich! Du bist als Leader gefragt, du musst dein Krisenteam führen. Bist du zu forsch, verunsicherst du deine Kollegen, bist du zögerlich und triffst keine Entscheidungen, richtest du womöglich noch mehr Schaden an. Dann bist du nur Staubfänger anstatt souveräner Krisenmanager! Triff den richtigen Ton und die richtige Wahl - gut durchdacht, aber trotzdem rechtzeitig.

Das muss man trainieren – es sei denn du bist ein Jahrhundert-Talent und mit so vielen Fähigkeiten gesegnet wie die eierlegende Wollmilchsau. Für alle anderen gilt: Wer sich in guten Zeiten mit möglichen Risiken und deren Bewältigung auseinander setzt, legt ein wichtiges Fundament für eine effiziente Krisenlösung. Standardrezepte und schlaue Bücher kannst du dabei vergessen, die liefern nur allgemeine Methoden und Vorschläge und keine genau auf Dein Unternehmen und dessen Risikopotenzial abgestimmte und maßgeschneiderten Lösungen

Der eigene Krisenstab als Teil des Problems?

Wir machen in unserer Beratung leider immer wieder die Erfahrung, dass die Bedeutung einer seriösen Evaluation der Krisenstabsmitglieder komplett unterschätzt wird. Weil viele Organisationen letztlich doch nicht mit dem Ernstfall rechnen, werden immer wieder Personen in Krisenstäbe delegiert, welche die spezifischen Anforderungen nicht erfüllen. Das rächt sich im Krisenfall, mit oft bitterbösen Konsequenzen!

Die personelle Besetzung eines Krisenstabes ist für das Funktionieren in einer Krisensituation ein ganz zentraler Punkt. Wie willst Du wissen, wer von Deinen Leuten auch unter größten Belastungen und in außergewöhnlichen Situationen, mit großem Druck von außen, von Medien und der Öffentlichkeit, noch souverän reagieren kann – wenn Du diese Situationen nicht durchgespielt und trainiert hast?

Wähle deine Krisenmanager und Methoden gezielt aus!

Schau dir genau an, welche Mitarbeiter für welche Aufgaben geeignet sind. Wir empfehlen die Erwartungen und die Voraussetzungen für die einzelnen Funktionen in einem Krisenstab genau zu definieren und die Mitglieder entsprechend auszuwählen. Dann trainiere mit ihnen Abläufe und Reaktionen auf die Krisensituationen, die dein Unternehmen so gefährden können, dass Image und Umsatz massiv bedroht sind.

Du solltest dabei auch darauf schauen, wie der Krisenstab unter massivem Druck miteinander umgeht und dabei Konfliktpotenziale erkennen und entschärfen können. Dann kannst du dich auf ein eingeschworenes Team verlassen, das mit klarem Konzept, Leidenschaft und unermüdlich für sein Unternehmen und dessen Produkte kämpft. Menschen, die auch unter dem immensen Krisendruck nicht einknicken.

Wie gehe ich mit Druck, Stress und belastenden Situationen um?

Zum einen, indem die richtigen Mitarbeiter für die jeweiligen Positionen und Aufgaben ausgesucht werden. Zum anderen, indem Abläufe, Aktionen und Reaktionen implementiert und geübt werden. Denn eine der wichtigsten Maßnahmen ist ein gut vorbereiteter und trainierter Krisenstab. Ein Pilot muss regelmäßig im Flugsimulator trainieren, damit er im Ernstfall vorbereitet ist und genau das gleiche gilt für deinen Krisenstab. Jedes Mitglied, das in einer realistisch durchgeführten Übung die Belastung erlebt hat und erkennt, wie mit geordneten Prozessen eine Krisenbewältigung angegangen werden kann, fühlt sich in einer echten Krise viel sicherer und weniger gestresst.

Der Aufbau eines firmeninternen Krisenmanagements sollte dabei unbedingt individuell und maßgeschneidert vorgenommen werden, also auf die Größe des Unternehmens angepasst und praxisbezogen vorbereitet sein. Wir empfehlen, spätestens alle zwei Jahre eine auf die Risiken des Unternehmens angepasste Krisenübung zur Schulung des Krisenstabes abzuhalten. Denn was nützt das beste Krisenhandbuch, wenn es in der Schublade liegt und im Notfall jeder erst einmal nachlesen muss, was er wann wie tun soll /muss? Dafür ist in der Krise keine Zeit bzw. man verschwendet wertvolle Zeit für Dinge, die eigentlich sitzen sollten.

Nach der Krise kann vor der nächsten Krise sein.

Nach einer Krisenbewältigung ist es wichtig, dass jedes Unternehmen seine Lehren daraus zieht – was ist gut gelaufen, was hätten wir besser machen können, was müssen wir ändern, wie wollen wir zukünftig damit umgehen? Das machen wir von Lettinggo auch nach jedem Kriseneinsatz. Denn ein solch strukturiertes Vorgehen hilft nicht nur bei der Ereignisbewältigung, sondern merzt eventuelle Schwachstellen aus und zeigt Verbesserungspotenziale auf. Damit Du gewappnet und für den Ernstfall vorbereitet bist. Und nicht nur ein Staubfänger.